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Rostock, 22. Januar 2010

Rostocker Hafen ist Wirtschaftsmotor für Stadt und Land

Bilder: Rostocker Seehafen
Rostock - Seehafen
Logo: Hafen-Entwicklungsgesellschaft„Die Beschäftigungseffekte durch die Seehafenwirtschaft Rostock sind im Zeitraum von 2005 bis 2008 erheblich gewachsen. Und zwar um etwa 3.600 Arbeitsplätze“, sagt Ulrich Bauermeister, Geschäftsführer der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock. „Etwa 12.500 Arbeitsplätze, davon rund 8.800 in Rostock und Mecklenburg-Vorpommern, hängen von der Rostocker Hafenwirtschaft ab.“ Das ergab eine Studie, die das Ostseeinstitut für Marketing, Verkehr und Tourismus an der Universität Rostock im Auftrag der Hafen-Entwicklungsgesellschaft von Mitte Juni bis November 2009 durchführte. Dafür wurden mehr als 300 Hafenbetriebe, Behörden und von der Rostocker Hafenwirtschaft abhängige Unternehmen umfassend befragt.

Die direkten Beschäftigungseffekte durch die Hafenwirtschaft Rostocks belaufen sich auf rund 6.600 Arbeitsplätze; die Mehrzahl davon bei Reedereien, Hafenbetreibern, Industrie- und Umschlagbetrieben, Schiffsmaklereien, Behörden und maritimen Dienstleistungsunternehmen. Etwa weitere 5.900 Arbeitsplätze sind indirekt von der Hafenwirtschaft abhängig. Die indirekten Beschäftigungseffekte ergeben sich aus den von der Hafenwirtschaft abhängigen Arbeitsplätzen, insbesondere bei Transportunternehmen und Baubetrieben, aber auch aus den Konsumausgaben der in der Hafenwirtschaft beschäftigten Menschen und den Ausgaben der Fähr- und Kreuzfahrtpassagiere des Rostocker Hafens im Einzelhandel und in der Gastronomie.

„Vergleicht man die Vorgängerstudie des Ostseeinstituts aus dem Jahr 2005, so ist bemerkenswert, dass sowohl die direkten als auch indirekten Beschäftigungseffekte der Rostocker Hafenwirtschaft zugenommen haben“, sagt Prof. Martin Benkenstein von der Universität Rostock. „Die Zahl der in der Rostocker Hafenwirtschaft direkt Beschäftigten erhöhte sich zwischen 2005 und 2008 um etwa 950 auf rund 6.600 (+ 16 Prozent). Dabei liegt die Zuwachsrate bei den indirekten Beschäftigungseffekten sogar noch höher, mit dem Ergebnis, dass im Jahr 2008 rund 5.900 Arbeitsplätze indirekt von der Rostocker Hafenwirtschaft abhängig waren.“

Auf dem 750 Hektar großen Gebiet des Überseehafens Rostock arbeiten laut der aktuellen Erhebung der Universität Rostock mehr als 4.800 Menschen in etwa 150 Unternehmen. Davon sind rund 4.000 Menschen in Hafenunternehmen und etwa 800 in Unternehmen ohne direkten Hafenbezug beschäftigt.

Allein das Steueraufkommen aus Gewerbe-, Grund und Lohnsteuer, das die Rostocker Hafenwirtschaft und im Hafen ansässige Unternehmen erbringen, betrug im Jahr 2008 rund 41,5 Millionen Euro.

„Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, dass sich die Investitionen von Stadt und Land in die Infrastruktur des Rostocker Hafens auszahlen. Die Ansiedlungserfolge von Industriebetrieben wie Liebherr, EEW Special Pipe Constructions und Power Oil in den letzten Jahren haben die Beschäftigtenzahlen und die damit durch den Hafen erbrachte Wertschöpfung für die Region erheblich erhöht“, so Ulrich Bauermeister. Etwa 241 Millionen Euro an Bruttolöhnen und –gehältern erarbeiteten die Beschäftigten der Rostocker Seehafenwirtschaft im Jahr 2008. Eine Seite Zurück

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